Röttgen und die NRW-Wahl: Ganz oder gar nicht.

 

Röttgen und die NRW-Wahl: Ganz oder gar nicht.

"Er liebt mich.....von Herzen.....mit Schmerzen.....ein wenig.....fast gar nicht!", so lautet das alte Spiel mit dem Gänseblümchen. Ähnlich mag es den Mitstreitern von Norbert Röttgen gehen. Die Entscheidung, dass er nach einer verlorenen Wahl entscheidet, ob er in NRW als Oppositionsführer bleibt oder nach Berlin geht, ist keine Entscheidung. Röttgen lässt sich – egoistisch - ein Hintertürchen offen. Das hat unmittelbare Auswirkung auf die Menschen um ihn herum. Sie sollten hinter ihm stehen – können Sie das?

 

Röttgen steht als Beispiel, wie wir sie auch in Unternehmen antreffen. Manager und Führungspersonen haben oftmals Karten in der Hinterhand und leben damit – bewusst oder unbewusst - keinen eindeutigen Standpunkt vor. Das hat einen direkten Einfluss auf das Verhalten der Mitarbeiter und Menschen im Umfeld. Diese spüren, dass kein vollkommenes Engagement vorgelebt wird und reagieren mit Demotivation, Frust, Angst. Dieter Weichl und Jörg Hawlitzeck von Business Culture bestätigen: „Wer keine klaren Entscheidungen trifft und sich nicht zu 100% auf die Sache einlässt, der verspielt das Vertrauen seiner Mitarbeiter und schadet der Organisation." Die Mitarbeiter nehmen sich ein gutes Beispiel am schlechten Verhalten und identifizieren sich allenfalls halbherzig mit der Abteilung oder dem Unternehmen. Eine Negativspirale, die schlechtestenfalls zu Meuterei führen kann. Der Organisation fehlt eine Führungsperson, es fehlt ein klares Ziel, anhand dessen andere ihr Handeln ausrichten können. Für das Unternehmen kann dies Effizienzverlust und Gewinneinbußen bedeuten.

Die Partner von Business Culture unterstützen seit vielen Jahren Unternehmen bei der Implementierung von Werten und Unternehmenskultur. Für sie ist klar: Wenn Manager und Geschäftsführung Energien in Unternehmen freisetzen wollen, werden sie klare Entscheidungen zu treffen haben, diese verständlich und nachvollziehbar kommunizieren, deren Konsequenzen vorleben und sich zu 100% darauf einlassen müssen. Wenn Egoismus zu Gunsten eines übergeordneten Ziels hintenan gestellt wird, wird aus Angst und Orientierungslosigkeit Motivation und Zielorientierung; Energien fließen in eine Richtung.

Für Röttgen bedeutet das: entweder - oder. Entweder ganz oder gar nicht, sonst ist die Partei und die Wahl - unabhängig davon, wie sie ausgeht – bereits jetzt verloren. Leuchtende Vorbilder geben Orientierung mit einer klaren Positionierung.