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Case study

Unternehmensziel / Ausgangssituation

Die Gothaer Systems GmbH (GoSys) ist der ITK-Dienstleister im Gothaer Versicherungskonzern. 2009 lieferte sie mit 600 Mitarbeitern ITK-Leistungen mit einem Volumen von ca. 157 Mio €. Auf der Grundlage einer Mitarbeiterbefragung zum Thema Unternehmenskultur identifizierten wir Kulturaussagen mit Veränderungsbedarf. Wir entschieden uns zur Durchführung von Business Culture Training im Sinne des Top-Down-

Prinzips. Folgende Ziele standen hierbei im Fokus:

  • Das Führen von Menschen
  • Motivierendes Coaching von Mitarbeitern und Feedback unter Kollegen
  • Steigerung der Motivation durch wirklich partnerschaftliche Führung
  • Der produktive Umgang mit Konflikten in Kritikgesprächen
  • Gestaltung von Entscheidungsprozessen

Prozess

Die 3 Managementebenen der GoSys wurden kaskadierend über ein Jahr lang trainiert. Den Anfang machte die Geschäftsführung, alle anderen Führungsebenen durchliefen das Training in Gruppen von 8 bis 10 Teilnehmern. Trainiert wurde an je einem Tag im Monat über einen Zeitraum von 6 Monaten mit einem Refresh ein halbes Jahr nach dem letzten Trainingstag. In einem abschließenden Workshop mit allen Beteiligten wurden die Ergebnisse zusammengeführt und Führungsprinzipien beschlossen. Diese wurden anschließend an die gesamte Belegschaft kommuniziert.

Resultate

Die Führungsprinzipien sind somit transparent im Intranet für jeden einsehbar und vor allem im tagtäglichen Umgang miteinander erlebbar. Mit dieser Maßnahme erfuhren die Führungskräfte der GoSys eine persönliche Weiterentwicklung und sie verfügen heute über ein verlässliches „Handwerkszeug“, das sie in ihrer Rolle als Führungskraft und für gegenseitiges Coaching nutzen können. Die Unternehmenskultur bei der GoSys wurde auf diese Weise harmonisiert. Ohne dass gewollte persönliche Nuancen im Führungsstil der einzelnen Führungskraft unterdrückt werden erleben die Mitarbeiter eine im Grundsatz einheitliche, an identischen Prinzipien ausgerichtete Führung; die Offenheit für – z.B. im IT-Projektgeschäft – unabdingbare Bereitschaft wechselnde Aufgaben anzunehmen wird somit nicht durch Unsicherheiten bezüglich des Führungsverhaltens ‚neuer’ Führungskräfte eingeschränkt.